VI Update

USVI Public Records

A VI Update Project · Brian LoudenThe territory’s public record — kept public.

Verordnung, betreffend den Handel zwischen den königlichen europäischen Staten und den dänischen Inseln in America. : Christiansburg, den 7ten April 1777.

Collection
Historical Records
Sub-shelf
Internet Archive (V.I. texts)
Kind
Historical Record
Island
St. Thomas
Date
1777-01-01
Pages
8
Text
Native Text

betreffend | den Handel zwischen den Königlichen europaͤ iſchen Staten und den daͤ niſchen Inſeln in America. Chriſtiansburg, den 7ten April 1777. = 1 y 2 $ VAT ze. K wen ' 2 ee TB n „ CPC gRaopenhagen, * Gedruckt bey dem Directeur Nicolaus Chriſtian Hoͤ pffner, Sr. Koͤ nigl. Majeſtaͤ t und der Univerſitaͤ t Buchdrucker. 5 . W 7 ? * 18 1 ER 8 } x “ 1 75 pr 3 NR N 0 h af a“ n 7 et Wa: 4 e e eee We j 5 ELTERN EZ EHE N W . — ee e ee n TE eee eee a Gnaden 5 Mg zu Daͤ nnemark und Norwegen, der Wenden und Gothen, Herzog zu Schleswig, Holſtein, Stormarn und der Dithmarſchen, Grafzu Oldenburg und Delmenhorſt sc. Thun kund hiemit, daß, da es Unſere Abſicht iſt, zwiſchen Unſern europaͤ iſchen Staten und Unſern weſtindiſchen Colonien, St. Crur, St. Thomas und St. Jan, eine genauere Han⸗ delsverbindung zu ſtiften, Wir des Endes, und damit ſolche Abſicht ſoviel ſicherer inoͤ ge erreichet werden, durch gegen⸗ waͤ rtige Verordnung nachfolgende Puncte fuͤ rs kuͤ nftige feſt⸗ zuſtellen allergnaͤ digſt beſchloſſen haben. 98 HGBleichwie bisher alle Fahrt zwiſchen St. …

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Archive identifier LF-167a20097a95

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betreffend | den Handel zwischen den Königlichen europaͤ iſchen Staten und den daͤ niſchen Inſeln in America. Chriſtiansburg, den 7ten April 1777. = 1 y 2 $ VAT ze. K wen ' 2 ee TB n „ CPC gRaopenhagen, * Gedruckt bey dem Directeur Nicolaus Chriſtian Hoͤ pffner, Sr. Koͤ nigl. Majeſtaͤ t und der Univerſitaͤ t Buchdrucker. 5 . W 7 ? * 18 1 ER 8 } x “ 1 75 pr 3 NR N 0 h af a“ n 7 et Wa: 4 e e eee We j 5 ELTERN EZ EHE N W . — ee e ee n TE eee eee a Gnaden 5 Mg zu Daͤ nnemark und Norwegen, der Wenden und Gothen, Herzog zu Schleswig, Holſtein, Stormarn und der Dithmarſchen, Grafzu Oldenburg und Delmenhorſt sc. Thun kund hiemit, daß, da es Unſere Abſicht iſt, zwiſchen Unſern europaͤ iſchen Staten und Unſern weſtindiſchen Colonien, St. Crur, St. Thomas und St. Jan, eine genauere Han⸗ delsverbindung zu ſtiften, Wir des Endes, und damit ſolche Abſicht ſoviel ſicherer inoͤ ge erreichet werden, durch gegen⸗ waͤ rtige Verordnung nachfolgende Puncte fuͤ rs kuͤ nftige feſt⸗ zuſtellen allergnaͤ digſt beſchloſſen haben. 98 HGBleichwie bisher alle Fahrt zwiſchen St. Crux und Europa bloſſer⸗ dings von und nach Unſern europe iſchen Staten mit Unſerer Unterthanen eigenen Schiffen geſchehen iſt; fo fol auch, von Publication dieſer Unſerer Veroronung an, keine andere Schifffahrt und Handlung von Europa nach St. Thomas und St. Jan Statt finden, als lediglich ſolche, die von den in Unſern Koͤ nigreichen Daͤ nnemark und Norwegen, wie auch Unſern Herzog⸗ ee 7 58 thuͤ mern thuͤ mern Schleswig und Holſtein belegenen Snäoten und Handelsp lätzen aus, Unfere Stadt Altona mit eingeſchloſ en, geſchiehet; mithin fol kuͤ nftig alle Schifffahrt und Handlung von Europg nach Unſern weſtindiſchen Co⸗ lonien St. Crux, St. Thomas und St. Jan, bey Strafe der Conſiscation des Schiffes und der Ladung (wovon dem Angeber, oder demjenigen, der die be⸗ gangne Contravention entdeckt, die Haͤ lfte, nach Abzug des Zolles, zuflieſſen ſoll) ganz allein von Unſern europaͤ iſchen & taten aus mit Alert Unter thanen eigenen Schiffen gefuͤ hret werden. 92 25 5 Alle Schifffahrt und Handlung von vorbenannten Unſern weſtindiſchen Inſeln St. Crux, St. Thomas und St. Jan zuruck nach Europa bleibt Unſerer Stadt Kopenhagen allein vorbehalten, „ dergeſtalt, daß kein mit weſtindiſchen Producten beladenes Schiff, unter der im vorhergehenden g. feſtgeſetzten Strafe, von gedachten Inſeln nach irgend einem andern Orte, es ſey in Unſern eigenen Staten oder ſonſt in Europa, als bloß nach Ko⸗ penhagen, gehen ſoll, auch muͤ ſſen alle Producte beſagter Inſeln ſelbſt, als Zucker, Baumwolle, Caffee ꝛc. in ſoweit fie nach Europa beſtimmt find; bloſſerdings nach Kopenhagen mit einlaͤ ndiſchen, Unſern Unterthanen Ra ingehörigen Schiffen, gebracht werden. >. 2 Die Ladung jegliches Schiffes, das folchergeftalt von Weſtindien nach Kopenhagen kommt, ſoll hier ſogleich ordentlich ausgeladen, und, damit alles nach den von Weſtindien mitgebrachten Zollzetteln gehörig unterſuchet werden koͤ nne, in Packhaͤ uſer unter Aufſicht Unſerer hieſigen Zollbedienten, aufgeleget werden, ehe ſolche Ladung, oder dasjenige davon, was hier nicht verbl leibet, weiter verſandt wird. | $. 4. 8 75 * ® . 7 RE * En a 2 e DER 8 ä VTVTVVTVTVTCTTTTTC EEE —— K * ä 2 r ch 0 a 1 . 0 > $. 4. Bey den vorhin auf die Ausfuhr verſchiedener inlaͤ ndiſchen Waaren nach Unſern weſtindiſchen Inſeln ausgeſetzten Praͤ mien hat es fernerhin ſein Verbleiben, und wollen Wir auſſer dieſen auch auf die Ausfuhr einlaͤ ndi⸗ ſcher Staͤ be und Tonnenbaͤ nder, eine Prämie von z pro Cent hiedurch bes willigen; doch wird dieſe Praͤ mie, eben ſo wie alle andere, erſt dann be⸗ zahlet, wenn mit glaubwürdigen Atteſten von Unſern weſtindiſchen Zollbe⸗ dienten erwieſen wird, daß die Waaren wuͤ rklich dort angekommen, und zur Verhandlung oder eigenem Gebrauch ausgeladen worden. TE Gleichwie der Handel mit einlaͤ ndiſ chen rohen und fabricirten Producten allen Unſern europaͤ iſchen Handelsſtaͤ dten und Häfen offen ſtehet, To daß jedermann, wenn er ſich in allen Stuͤ cken nach Unſern Verordnungen richtet, mit ſolchen Waaren nach Unſern weſtindiſchen Inſeln handeln und Schiffe dahin befrachten kann; ſo ſoll auch der Handel mit auslaͤ ndiſchen Waaren nach gedachten Inſeln ebenfalls Unſern europaͤ iſchen Handels- ſtaͤ dten ganz allein vorbehalten bleiben. Bey der Ausfuhr ſolcher Waaren von gedachten Unſern Handelsſtaͤ dten nach Weſtindien ſoll kuͤ nftig, an Statt des vorhin verordneten Zolles, bloß eine Recognition von z pro Cent Species „ und zwar von allen Waaren ohne Unterſchied und ohne Aus— nahme, entrichtet werden „wohingegen bey der Einfuhr in Weſtindien gleichfalls von allen Waaren, ein Zoll von 3 pro Cent weſtindiſch nach den Werth der Waaren, wie ſolche dort in weſtindiſche Münze tapiret werden, bezahlet wird. 5 in 5 Der Handel mit oſtindiſch en und chineſiſchen Waaren nach Weſtindien wird allein von Kopenhagen aus getrieben und ſollen ſelbige den einlaͤ ndiſchen Witte! | 23 | Wagren 2 2 6 Waaren gaͤ nzlich gleich geachtet, folglich zollfrey nach Weſtindien gefuͤ hret werden, a. Von den Waaren, die zwiſchen Unſern Inſeln St. Crux, St. Thomas und St. Jan, von einer Inſel zur andern gehen, ſoll, wenn ſie einmal dort verzollet und mit richtigen Paſſirzetteln verſehen find, weiter kein Zoll bezahlet werden, | 5 . H. 8. Unſern in Weſtindien wohnenden Unterthanen wird es hiedurch er⸗ laubt, in Schiffen Unſerer Unterthanen in Unſern europaͤ iſchen Staten zu intereſſiren, doch ſoll der Hauptrheder ſolcher Schiffe allemal in Unſern eu⸗ ropaͤ iſchen Staten wohnhaft oder anſaͤ ſſig ſeyn. a e > . §. Um Unſern Unterthanen in Weſtindien den Abtrag der zur erlegenden Zollabgaben zu erleichtern, wollen Wir erlauben, daß auch Zucker in dieſer Hebung moͤ ge angenommen werden, wenn die Summe so Rthlr. und daruͤ ber betraͤ gt; es ſoll aber ſolcher Zucker, ſo wie uͤ berhaupt aller Zucker, der fuͤ r Unſere Rechnung angenommen wird, nicht höher als zu 53 Rthlr. weſtindiſch für roo Pfund gerechnet werden. Dahingegen bleibt es Unſern dortigen Unterthanen unverwehrt, ſonſt im Handel und Wandel ihren Zucker fo abzuſetzen und zu verkaufen, wie es ihnen am vortheilhafteſten iſt. $. 10. Winde wider Vermuthen jemand betroffen, der auf einige Weiſe wider dieſe Unſere Verordnung handelte, ſo ſoll derſelbe, in ſolchen Faͤ llen, wo die im vorhergehenden 1 und 2 S. feſtgeſetzte Strafe nicht Statt finden Ehe | | kann, Berg kann, nach den Umſtaͤ nden und nach Beſchaffenheit der Sache, mit will⸗ kuͤ hrlicher Strafe angeſehen werden. Und ſollen Unſere Zollbediente auf Unſern weſtindiſchen Inſeln, bey Verluſt ihres Amtes und anderer exempla⸗ riſchen Strafe, mit allem moͤ glichen Fleiſſe darauf Acht haben, daß hierin auf keinerley Weiſe einiger Unterſchleif vorgehe, auch dafern ihnen der⸗ gleichen bekannt werden ſollte, es unverzuͤ glich Unſerer Regierung auf St. Crux oder Unſerm Rath auf St. Thomas anzeigen, und ſonſt alle Anſtalten ur weitern Entdeckung und Anhaltung vorkehren. S N 2 .. Fr Er Im uͤ brigen, und in ſoweit nicht hiedurch ein anderes verordnet worden, hat es bey Unſern Verordnungen vom Sten April 1764, 2 2ften April 1767, Sten Septbr. 1776 und andern wegen der Handlung nach Weſtindten bereits vor⸗ hin ergangenen Verordnungen und Verfuͤ gungen bis weiter ſein Verbleiben, ſo wie auch jedermann, den es angehet, ſich nach gegenwaͤ rtiger Unſerer Verordnung von dem Tage der Publication an, wie ſichs gebuͤ hret, allerunterthaͤ nigſt zu richten hat; und befehlen Wir Unſerm General⸗Gouverneur und Unſerer Regierung auf Unſern ſaͤ mmtlichen weſtindiſchen Inſeln, imgleichen Unſerm Commendanten und Rath auf St. Thomas, daß ſie mit allem Ernſt und Nachdruck, ſo wie ſie es fuͤ r Uns verantworten zu koͤ nnen ſich getrauen, tiber die gengue Gelebung dieſer Unſerer Verordnung halten ollen. Urkund⸗ drucktem Inſiegel. Gegeben auf Unſe ZEN he m ARE 3 | ey : a ze RER 25 i i 5 2285 ; ’ En 5 525 inſerm Königl. Handzeichen undvorge DEE rm Schloße Chriſtigns⸗ > ö Urkundlich unter burg den 7 April 177 7. \ aus 8 Kor 775 nt 1 N — Sr 4 I N ES IQ + sen HR B 80 & | “ l * “ Jemen. Schilden. Schlei ” Me nen LADE SE FE MEET ee — Y—H— CCC